Dolomiten 12.09.2007 – 15.09.2007 (1047km)

12.09.2007 (35km):

Fahrt zum Autoreisezugterminal nach Hildesheim.

13.09.2007 (335km):

Mit einer halben Stunde Verspätung kommt der Autoreisezug in Villach an. (Soviel zum Thema die Bahn kommt … meistens etwas später)

Gegen 11:00 Uhr ging es dann endlich los. Im Zug habe ich jemanden aus Leer kennen gelernt (Name vergessen, Motorrad CB1300).
Er wollte auch in die Dolomiten, nur etwas südlicher. Somit fuhren wir erstmal gemeinsam los. Es ging mit einigen Umwegen raus aus Villach in Richtung Weißenstein, Parternion und dann südlich über die Windische Höhe auf die B111 nach Hermagor. Hier wurden die Motorräder voll getankt (Normalbenzin für 1,16 €).

Nun weiter über Kötschach zum Plöckenpass. Dort oben auf der italienischen Seite gab es die ersten richtigen Spaghetti (Mmm lecker).

Jetzt Richtung Paluzza, dort auf die S465 nach Comegliàns. Hier trennten wir uns.
Ich fuhr auf der S355 weiter über Auronzo und die SS48 zum Passo Tre Croci Richtung Passo di Falzarego. Dort jedoch nicht ganz herauf, sondern links ab zum Passo Giau, das war das reinste Kurvenvergnügen!

Anschließend fuhr ich zum Passo di Fedáia, dann über den Passo Pordio und Passo Campolongo nach Colfosco.

Hier hatte ich meine Unterkunft im Garni Reutlingen. Dieses kann ich sehr empfehlen. Es gibt nicht nur einen Garage, Trockenraum und Hausbar, sondern auch jede Menge Tourenvorschläge und ein klasse Frühstück. Preisgünstig war’s auch, was will man mehr?

14.09.2007 (355km):

Punkt halb acht saß ich am reichhaltigen Frühstücksbuffet. Um 9:00 Uhr war ich dann auch schon oben am Grödner Joch. Weiter ging es zum Sellojoch, über den Karerpass zum Passo di Lavazè. Unterwegs musste ich natürlich einige Fotostops einlegen, bevor der Passo di Manghen bezwungen wurde. Hier gab es fast noch einen heftigen Unfall.

Ich stand neben einer Kurve auf einem Schotterparkplatz (selbstverständlich zum Fotografieren). Da kam von unten ein Daimler mit Münchner Kennzeichen. In ihm die reinste Rentnercombo. Und was macht der Depp? Er hält mitten in der engen Kurve an, um das Panorama zu bewundern. Es kam wie es kommen musste, von oben näherten sich einige Motorräder. Nur durch mein energisches Gestikulieren bremsten sie heftig ab und kamen kurz vor der Rentnercombo zum stehen. Diese waren sich natürlich keiner Schuld bewusst. Wozu sollte man auch den extra angelegten Schotterparkplatz nutzen? Da wird ja der Daimler dreckig!

Jetzt fuhr ich weiter über Carzano, Strigno und Castello zum Passo di Brocon. Auf der anderen Seite wieder unten angekommen, rollte ich über eine große Talbrücke des Col delle Mede. Das Panorama erforderte mal wieder eine Zwangspause, bevor es über Imèr und Tonadico zum Passo di Cereda ging. Es folgte noch der Passo Duran, Passo di Falzarego (südseite) und der Passo di Valparola. Dann ging es heimwärts nach Colfosco. Hier flogen in der Abendsonne noch einige Gleitschirmsegler.

Zum Abendessen gab es in der Pizzeria BLACK HILL die Pizza Lucifero. Die brennt 2 Mal.

15.09.2007 (322km):

Letzter Tag Dolomiten. Ziel war das Hotel Lerchenhof in Hermagor, wobei der direkte Weg natürlich ausfiel. Schließlich gab es noch ungefahren Pässe.

Zuerst noch mal das Grödner Joch, dann aber Richtung Wolkenstein (SS242) nach Lajen. Von hier aus über eine kleine Strasse nach St. Peter, dann über das Würzjoch nach St. Martin. Von dort über Enneberg zum Staller Sattel. Dieser ist nur 1 Mal pro Stunde von jeder Seite befahrbar, da er recht eng ist.

Ich hatte Glück und musste nur 10 Minuten warten. Alle anderen von der Gegenseite hatten Pech. Sie mussten hinter 2 Viehtransporten herfahren. Überhohlen war nicht möglich.

So langsam musste ich mich sputen und nahm deshalb die B108 nach Lienz. Dort erst mal wieder günstig tanken. Dann die B100 und B111 durchs Lesachtal nach Hermagor.

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